Europäische Kurzhaar, 9 J, weiblich-kastriert. Die Katze zeigte 5 Wochen vor der Präsentation plötzliche Ataxie aller Gliedmaßen und in der Hewbrew University, Israel mit einer sub-zerebellären Zyste CT-diagnostiziert, punktiert und marsupialisiert. Die histologische Untersuchung gab keinen Hinweis auf eine Neoplasie und der Katze ging es klinisch sofort deutlich besser.

Nach der Übersiedlung nach Berlin gab es allerdings einen deutlichen Rückschlag und die klinischen Anzeichen waren ähnlich ausgeprägt wie zuvor. Eine MRT-Untersuchung  zeigte. dass die Zyste wieder aufgefüllt war.

Trotz erheblicher Granulationsgewebebildung der vorangegangenen Operation wurde wieder der okzipitale Zugang gewählt. Allerdings wurde diesmal ein permanter zysto-peritonealer Shunt eingelegt. Anfängliche Verschlechterung wurde durch nicht unerheblicher Irritation des Hirnstammes auf Höhe der Vestibulärkerne verursacht. Nach ungefähr vier Wochen war die Katze wieder gut gehfähig mit minimalen Gleichgewichtsstörungen und leichter Hypermetrie.

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